MITWIRKENDE KREATION

LP2020 - THE SWANS

WURDE BIS UND MIT GALERIE VOM 24.9. IN AUGST DURCHGEFÜHRT. 

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BEAT GYSIN  

studierte in Basel Klavier, Chemie, Komposition
(Th. Kessler, H. Kyburz) und Musiktheorie
(R. Moser, D. Müller-Siemens).
Der Komponist stammt aus einer Musikerfamilie und schrieb seit seiner Jugend über fünfzig (z.T. preisgekrönte) Werke für verschiedene Besetzungen, wie das Arditti-Quartett, die Basler Madrigalisten, das Ensemble Phoenix, das ensemble recherche, die Ensembles Windspiel und umsn`jip. Ein besonderes Interesse gilt über das klassische Komponieren hinaus - der Räumlichkeit klingender Phänomene. 

Ungewohnte Aufstellung der Instrumente und Mehrkanal-Tonband-Kompositionen erschaffen in seinen Werken überraschende Klangraumgebilde, welche die Musik in sich einbetten und verstärkt ein «euklidisches», dreidimen-sionales Hören herausfordern, so zum Beispiel im Wahr-nehmungsspiel «Hinter einer Glaswand» oder in der Kammeroper «Marienglas», die Unterwasseroper «Skamander» oder das Klang-Raum-Stück «Wasserreservoir». Gründung des Vereins studio-klangraum, Gründung und Präsidium der Biennale «ZeitRäume Basel».

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LILI BOULANGER 

The Musical Leader kündigte 1913 
Lili Boulanger so an: «Eine Frau, Lili Boulanger, die 19 jährige Tochter eines Gesangslehrers am Konser-vatorium, hat den Grand Prix de Rome gewonnen, wobei es das erste Mal in seiner 
110-jährigen Geschichte ist, dass eine Frau den heißbegehrten Preis erhielt.» Dass unter anderem so bemerkens-werte Komponisten wie Berlioz, Bizet, Gounod, Massenet, Debussy und Charpentier Rompreisträger waren, macht seinen Wert deutlich.

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ALEKSANDER GABRYS

ist ebenso erfolgreich als Kontrabassist wie alsKomponist. Er studierte in Katowice und in Basel, wo er heute lebt. Als Musiker in Ensembles zeitgenössischer Musik hat er sich einen hervorragenden Ruf erworben. Als Komponist, dessen Lehrer in Basel Thomas Kessler und Hanspeter Kyburz waren, hat er bereits ein beachtliches Werk geschaffen, das mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

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LENA KIEPENHEUER - KOMPOSITION 

Für dieses eine Stück 
– Schatten, siehe
ZWEINS zu DREINS – ist
Lena Kiepenheuer in
die Rolle der Komponistin geschlüpft. Sie interessierte die Frage, was passiert mit einem literarischen Text, wenn man eine Partitur, wie eine Art Sieb, darüberlegt. Entstanden ist eine verspielte, klangmalerische Rezitation.

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ADRIAN LAUGSCH KOMPONIST, KLANGKÜNSTLER UND PERFORMER

Adrian Laugsch (*1997 in Köln) ist ein deutsch-polnischer Komponist, Klangkünstler und Performer. Auf den ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren folgten bald auch Klavier-, Gesangs- und Kompositionsunterricht. Zunächst als Schüler von Silke Fraikin, später bei Dr. Lydia Weißgerber. Von 2014 bis 2019 studierte er Komposition bei Prof. Martin Schüttler an der Musikhochschule Stuttgart. Momentan studiert er Musiktheorie bei Prof. Hubert Moßburger.

Darüber hinaus eröffneten ihm Workshops und Meisterkurse mit Wolfgang Rihm, Brian Ferneyhough, Dieter Ammann, Raphaël Cendo, Isabel Mundry, Jennifer Walshe, Johannes Kreidler, Stefan Prins, Jaime Reis, Annette Schlünz, Frédéric Durieux, Dmitri Kourliandski, Francesco Filidei und Markus Stockhausen neue ästhetische Perspektiven.

Ein zentraler Aspekt seines künstlerischen Schaffens ist die Rekontextualisierung und Defragmentierung von historisch, (auto)biographisch oder nostalgisch aufgeladenem Material und dessen Konfrontation mit digitalen, multimedialen und theatralen Strategien.

Seine Werke wurden von renommierten Klangkörpern und Interpret*innen wie Ensemble Musikfabrik, Ensemble Courage, Kammerensemble Neue Musik Berlin, Ryoko Aoki, Angelika Luz, ensemble ascolta, JACK Quartet, Mivos Quartet, Sinfonietta Dresden, Camerata Zürich, Glasgow New Music Expedition, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie und Max Brand Ensemble Wien aufgeführt und mit mehreren internationalen und nationalen Preisen ausgezeichnet. Darunter der 1. Preis des Kompositionswettbewerbs Osnabrück, der 2. Preis des Internationalen Gustav-Mahler-Wettbewerbs Klagenfurt, der Berio-Preis Breslau und das Stipendium der Wilfried-Steinbrenner-Stiftung.

Kooperationen erfolgten unter anderem mit dem ZKM Karlsruhe, der Palucca Hochschule für Tanz, der Frauenkirche Dresden, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, dem Sound Thought Festival Glasgow, den Kyiv Contemporary Music Days, den Dias de Musica Electroacustica Portugal, dem Kyung Hee Composition Festival Seoul, dem IMPULS Festival sowie Der Sommer in Stuttgart/Musik der Jahrhunderte.

Adrian Laugsch ist Alumnus der Lucerne Festival Academy 2019 sowie Akademie-Stipendiat des SWR Vokalensembles für die Saison 2019/20.

BRUNO MADERNA

1920-1973. Maderna war ein Vertreter der musikalischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach neoklassizistischen Anfängen in den 1940er Jahren wandte er sich in den späten 1940er Jahren unter dem Einfluss Scherchens, den er neben Malipiero als seinen eigentlichen Lehrer ansah, der Seriellen Musik zu. Deren strenges Gefüge brach er in der Folgezeit mit einer für ihn spezifischen Form
von Aleatorik auf, wodurch er den Determinismus der seriellen 
Komponierweise in Richtung eines «Offenen Kunstwerks» durchbrach.

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BARBARA MONK FELDMAN

1950 * in Québec province. Die kanadische Komponistin schloss ihre Studien in Musik an der McGill University Montreal bei Bengt Hambraeus und an der State University of New York in Buffalo bei Morton Feldman ab. Sie hielt Gastvorträge und gab Kurse bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik 1988-94, an der UdK in Berlin und an vielen Universitäten in den USA und Kanada. Grosse Beachtung fand ihr Artikel Music and the Picture Plane (Contemporary Music Review, 1998). Ihre Kompositionen wurden auf Festivals, Universitäten, Konzertreihen, Radios und Fernsehern weltweit aufgeführt

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KRYSTYNA
MOSZUMANSKA-NAZAR

(1924-2008), ist eine der wichtigsten
polnischen Komponistinnen der Generation nach Bacewicz. Ab 1963 unterrichtete sie an der Musik-akademie Krakau Komposition, Instrumentation, Kontrapunkt und zeitgenössische Kompositionstechniken. 
1979 war sie Dekanin der Fakultät für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie, von 1987 bis 1993 Direktorin der Akademie. Ihr Duo «Warianty» für Schlagzeug und Klavier
steht stilistisch, durch die Bevorzugung
des Klangs vor der Konstruktion, in
einer erkennbaren Nachfolge von Bacewiczs «Inkrustacje».

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KONSTANTY REGAMEY

(1907-1982), polnisch-schweizerisch-russische Herkunft. Die Flucht führte ihn mit der Mutter 1920 nach Warschau, wo er Musik und Sprach-wissenschaft studierte. Danach lehrte er altindische Philologie und wirkte als Herausgeber von «Muzyka polska». Während der deutschen Be-setzung leistete er Widerstand, was in der Fest-nahme im KZ Stutthof endete. Sein Schweizer Pass ermöglichte ihm die Ausreise in die Schweiz. In Fribourg und Lausanne lebend war er neben einer Professur für orientalische Sprache Präsident des Schweizerischen Tonkünstler-vereins und der Schweizer Sektion der Inter-nationalen Gesellschaft für neue Musik IGNM. Die «Chansons Persanes» entstanden in Warschau, wo er um sein Leben fürchten musste.

 
 

MICHÈLE RUSCONI

Die Schweizer Komponistin hat sich mit unterschiedlichster Musik auseinandergesetzt und auf mehreren Kontinenten gelebt. Sie studierte Komposition bei Mathias Spahlinger, Freiburg und Hans Wüthrich, Basel. Dem gingen Jazz- und Performing Arts- Studium mit 13-jähriger Tätigkeit
als Jazzpianistin in New York voran. Rusconis Werke werden von etlichen Ensembles in Europa und Amerika gespielt.Steve Smith schreibt über sie
in der New York Times: «Ms. Rusconi’s music evoked both conditions in a dazzling tour de force of explosive gestures and dyspeptic timbres.» Hagai Hitron in Ha'aretz: «This is a musical piece (mostly) and also theatrical, which lies on the spectrum between «extremely interesting» and «stunning». Most of the time I felt close to the pole of astonishment. The music that Michèle Rusconi composed for the extremely shocking text is indeed modern
but also communicative. A fine example of talent and sophistication.»

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FREDERIC RZEWSKI

* 1938, lebt in Brüssel. Der amerikanische Komponist und Pianist mit polnisch-jüdischen Wurzeln, sitzt am Klavier immer auch als Aktivist. In der Bankenhauptstadt Frankfurt warnt er mit Variationen in Moll vor dem Kapitalismus. Vielbeschäftigter Avantgarde-Pianist, Komponist mit
Hang zur Improvisation, überzeugter Linker:

 

Frederic Rzewski ist eine außergewöhnliche Erscheinung in der amerikanischenMusik des 20. Jahrhunderts. Am 13. April 2018 feierte der geniale Nonkonformist
seinen 80. Geburtstag.

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YOVANKA TRBOJEVIC

Born in Yugoslavia, Jovanka Trbojevic lived in Finland since 1986. After the composition studies at the Sibelius Academy she wrote dozens of chamber works, orchestral music as well as operas, film and television music and a Prix Italia winning radiophonic work CreationGame. Trbojevic’s works often combine different stylistic elements and distort the traditional soundscape by introducing new ways of singing or playing. The Opera Absurdium, a stand-up opera drawing on the composer’s own tragicomical experiences with an earlier commision, was premiered at Time of Music festival in Viitasaari in 2014 and attracted much interest in the Finnish media.

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HELENA WINKELMAN

Als Sologeigerin hatt sie rasch Erfolg: Mit 19 Jahren gewann sie erst-mals einen Musikpreis sowie ein zweijähriges Stipendium. Im Jahr darauf siegte sie an einem internationalen Violinwettbewerb in Italien und machte erste Radio- und Fernsehaufnahmen mit ihrem Streichquartett.Nach und nach aber habe sich das Bedürfnis nach dem eigenen Ausdruck, nach eigenen Klängen verstärkt. «Ich improvisierte immer öfter am Klavier, allerdings nur, wenn ich sicher war, dass mir niemand zuhörte oder mich beobachtete.» Bereits während der Studienzeit in New York und Basel hat Helena Winkelman mit, ihrer Vorliebe für die Musik von BartokRavel, György Kurtag, Pierre Favre, Dave Brubeck oder dem"«King of Pop», Michael Jackson, mehrere Kompositionskurse absolviert und 1999 erstmals deri Auftragswerke geschrieben.