weitere Informationen bitte auf http://drivingsoundsandarts.com/aktuell.htm

2019_06_27_porträt_Lena_Kiepenheuer.jpe

LENA KIEPENHEUER - SOPRAN 

Zu dem Repertoire der Sopranistin Lena Kiepenheuer zählen Schönbergs Pierrot Lunaire und Berios Sequenza III. Sie gastierte bereits mehrfach an renommierten Festivals, u.a. an der Musikfestwoche Braunwald, am Origen Festival cultural, am Davos Festival – young artists in concert, am Festival Antigel und am Festival Zeitgenuss in Karlsruhe. 2014 war sie an der Biennale für Neues Musiktheater zu hören. Sie sang mit zahlreichen namhaften Ensembles und Orchestern, darunter Asko | Schönberg (Amsterdam), Holst-Sinfonietta (Freiburg i. Br.), Capriccio Basel, Berner Kammerorchester, Ensemble Mondrian, Ensemble Metropolis, 3art3 Company, origen Ensemble und 

war als Sängerin und Performerin u.a. in Produktionen am Theater Basel (Community in progress, Kevin Rittberger), Ballhaus Ost Berlin und an der Gessnerallee zu erleben.
Lena Kiepenheuer absolvierte ihre Ausbildung an der Musikhochschule Basel bei Hans Peter Blochwitz und Marcel Boone. Nach dem Masterstudium mit Minor in zeitgenössischer Musik bildete sie sich gesanglich in Amsterdam und Paris bei Valérie Guillorit fort. Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Eva Nievergelt, Margreet Honig, Noëmi Nadelmann, Barbara Hannigan, Donatienne Michel-Dansac und Frank Hilbrich.

 

MITWIRKENDE ENSEMBLE

LP2020 - THE SWANS

WURDE BIS UND MIT GALERIE VOM 24.9. IN AUGST DURCHGEFÜHRT. 

ALLES WEITERE IST AUF SPÄTER UND IN EINEN NEUEN ZUSAMMENHANG

VERSCHOBEN

ROBERT KOLLER -

BASS BARITON

sang als Solist auf vielen internationalen großen Bühnen und Festivals. Die Semperoper Dresden engagierte ihn 2012 für die Titelrolle in «El Cimarron“. 2013 war er als Solist an den Ittinger Pfingsttagen unter Heinz Holliger zu hören, 2014 ebenfalls unter Heinz Holliger sowohl an der Alten Oper Frankfurt (Ensemble Modern, hr2) als auch in der Tonhalle Zürich. 2015 sang er Holligers 
«Dunkle Spiegel» am «Goldberg Variationen Festival» in der alten Oper Frankfurt, 2016 in der Hauptrolle der Oper «Künstliche Mutter» am Lucerne Festival und darauf

die Solopartien in Mendelssohns Walpurgisnacht mit dem Tonhalle Orchester Zürich und den Solopart in «Sombre» (Saariaho) an den Schwetzingen SWR Festspielen. 2018 bestritt er als Solo Bariton mit dem Sinfonieorchester Basel Werke von Mendelssohn, Bruch und Schumann, es folgen Beethovens Neunte in Toyota City, Werke von Bruch und Mendelssohn in der Philharmonie Kiew mit dem Ukrainischen Nationalorchester sowie Puccinis Messa di Gloria mit dem Sinfonieorchester St.Gallen in derTonhalle Zürich.

Robert Koller Photo.jpg
Andrea Nagi

ANDREA NAGY - KLARINETTE 

aus Budapest, studierte in Freiburg bei Dieter Klöcker und Jörg Widmann bei Ernesto Molinari in Bern und erhielt 2006 im Rahmen ihrer Abschlussprüfung den Eduard-Tschumi-Musikpreis Bern. Sie ist mehrfache Preisträgerin von 1. Preis des Ungarischen National Wettbewerbs, 2006 2. und 2009 den 1. Preis des Wettbewerbs Nicati. Sie nahm an Meisterkursen bei David Smeyers und Eduard Brunner teil. Sie musiziert regelmäßig in Ensembles wie dem Klangforum Wien, Ensemble Modern und EnsembleSurPlus, Esbjerg Ensemble Dänemark und arbeitet u.a. mit den Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger, Pierre Boulez, Matthias Spahlinger, Erhard Karkoschka, Cornelius Schwehr, Lucas Vis, Nicolaus A. Huber, Helmut Lachenmann, Markus Stenz, Johannes Kalitzke und Sylvain Cambrling.

Yuriko Portrait.JPG

YURIKO HÄNNI - PERKUSSION

Nach Studien und Tätigkeit als Konzertschlagzeugerin und Musiklehrerin in Kyoto, zog sie im Jahr 2008 für Masters in Schlagzeug und zeitgenössischer Musik nach Basel. Sie gewann Preise und Auszeichnungen, wie den 1. Preise beim «20. Newcomer Concert» in Japan, beim «Great Wall Cup International Competition» und beim «17th Japanese Classical Music Competition». Im Jahr 2012 bekam sie den Basler Förderpreis der BOG. Zweimal hat sie bei der «American Wind Symphony Orchestra Tour» mitgespielt. Die «University of Maryland» lud sie als Solistin für die Uraufführung von «Concert for two Marimbas» zu spielen. Sie ist Mitglied des Collegium Musicum Basel, im Neuen Orchester Basel und macht Kirchenmusik mit Barockpauken.

 
 
 

JULIA WACKER

- HARFE
schloss ihre Studien 2013 mit dem Meisterklassediplom bei Gisèle Herbet ab. Die vielseitige Musikerin spielt als festes Mitglied in der Basel Sinfonietta, des weiteren mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester in Köln, der Kammerakademie Potsdam, Aushilfe im Sinfonieorchester Basel aber auch Jazz mit dem Zurich Jazz Orchestra oder Avantgarde mit dem Andromeda Mega Express Orchestra in Berlin. Mit der Schauspielerin Petra Auer realisierte sie das Theaterstück «Virginia und das verräterische Herz»; 2019/20 Solokonzerte in Brasilien und Südkorea. Zurzeit beschäftigt sie sich neu auch mit elektronisch verstärkter und modifizierter Harfe.

Julia Wacker s:w.jpeg

BARBARA DOLL - VIOLINE

Das Zusammentreffen mit der Kunst von Barbara Doll war für mich einer der glücklichsten Momente meines Lebens. Ihr Spiel ist von brillanter schöpferischer Souveränität und suggestiver Kraft." Sofia Gubaidulina. Gebürtig aus München tritt die vielseitige Musikerin nach Studien bei Ana Chumachenco, Thomas Zehetmair, Thomas Brandis, David Takeno und durch entscheidende Einflüsse von Sandor Végh, György Sebök, György Kurtàg, Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Solistin international auf in den grossen Sälen u.a. in London, Berlin, Madrid auf. Die mehrmalige Preisträgerin grosser Wettbewerbe z.B. in Graz und Finnland hat sie als Geigerin wie auch leidenschaftliche Bratscherin zahlreiche CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen eingespielt und wirkte international an etlichen Festivals weltweit mit. Mit dem Duo mit der Pianistin Cristina Marton-Argerich spielt sie seit rund 20 Jahren Konzerte und CD-Aufnahmen mit seltener gespieltem Repertoire. Seit 2014 ist sie Mitglied im ARIA Quartett. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Schweiz.

Barbara Doll.jpg
 
 

BENJAMIN COYTE - VIOLONCELLO 

aus Los Angeles, schloss 2012 seinen Bachelor of Music im Fach Violoncello an der California State University Fullerton ab. Während seines Studiums gründete er ein neues Orchester, das Orange County Collegiate Orchestra. Seit 2013 lebt er in Deutschland und schloss 2016 Master of Music in Solo Cello und 2018 Master in Fach Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Mario DeSecondi ab. Während seines Studiums hat er das Ipso Facto Quartett und das Traffic Trio auf Tournee in den USA 

gebracht, und als Teil des Bodenseefestivals 2017 ein Duo-Konzert mit Prof. Peter Nelson gegeben. Er hat an verschiedenen Festivals und Meisterkursen teilgenommen, wie z.B. die Akademie für zeitgenössische Musik in Luzern und die Rutesheim Cello Akademie. Er interessiert sich besonders für Kammermusik und zeitgenössische Musik, und ist oft international als Solokünstler oder mit dem PULC Ensemble unterwegs. Er studiert aktuell Kultur und Medien Management an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und zeitgenössische Musik in der Schweiz an die FHNW Basel.

Ben-9.jpg
 
SinfPetralia.jpg

SINFOROSA PETRALIA - PIANO

studierte Klavier bei Claudio Martinez Mahner an der Hochschule für Musik in Basel, wo sie sowohl den Master of Arts im Fach Performance, als auch im Fach Instrumentalpädagogik abschloss. Parallel dazu absolvierte sie einen Bachelor (Musikwissenschaft) an der Universität Florenz. Ihr Debüt als Solistin gab sie im Jahr 2011 mit Mendelssohns Doppelkonzert im Auditorium Cassa di Risparmio Florenz mit dem Galileo Galilei Orchestra. 2016 spielte sie Dmitri Schostakowitschs erstes Klavierkonzert mit dem Kammerorchester Basel sowie Mozarts Klavierkonzert KV 271 und O. Messiaens «Oiseaux exotiques» (2019) mit dem Orchester des Teatro Massimo in Palermo. Weitere Solokonzerte in Italien, Spanien, Portugal, der Schweiz, Kanada und Argentinien folgten. Seit einem Jahr ist Sinforosa Petralia teil des Künstlerkolletktiv Phantasten das entwickelt und spielt Musiktheaterstücke für junges Publikum: in März hat sie Petruschka- Instrumentales Theater mit Musik von Igor Strawinsky (Fassung für zwei Klaviere), nach einer Idee von Annekatrin Klein, in Konzerthaus Berlin gespielt. Petralia hat erfolgreich an mehreren Wettbewerben teilgenommen.

So gewann sie 2015 den von der Stiftung Orchestra Sinfonica Siciliana initiierten Talent Factory Wettbewerb im Teatro Politeama Garibaldi in Palermo. Mit ihremMade in Trio erhielt sie den vierten Preis beim Orpheus Wettbewerb (Luzern) und gehörte zu den Finalisten des Concert Artists Guild Competition in New York. 2017 erhielten die drei Musiker den ersten Preis beim Chieri Wettbewerb in Torino. 2019 gewannen sie den Preis beim Wettbewerb, der von der Fernand Lindsay Op.130 Music Society in Montreal, Kanada, organisiert wurde. Ausserdem fördert die Marianne und Curt Dienemann-Stiftung durch ein Stipendium die weitere Arbeit dieses Trios, in dem sie mit dem Klarinettisten David Dias da Silva und der Flötistin Rute Fernandes zusammenspielt. Sinforosa ist auch Teil des Container Ensemble, einer europäischen Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein Repertoire zeitgenössischer Musik experimenteller Art zu verbreiten. Seit kurzem ist Sinforosa Petralia zudem Korrepetitorin in der Fagottklasse von Sergio Azzolini und in der Saxophonklasse von Marcus Weiss an der Hochschule für Musik in Basel.

 
 
marija_skender_galerija_2.jpg

MARIJA SKENDER - TANZ

Marija Skender ist orientalische Tänzerin aus Montenegro. Sie begann mit orientalischen Tanz im Jahr 2008 im Kunst Zenter Mystic in Podgorica, bei Tanzlehrerinen Olivera Mugosa und Sladjana Vujanovic.

Da hat sie türkischen Stil erfektioniert. Unter anderem hat sie Kurse mit Omnia, Jillina (Bellydance Evolution) und Jamilah besucht. Marija arbeitet als Tanzlehrerin und Choreographin an der VHS Leonberg , Stuttgart (Deutschland). Als professioneller Musiker ist ihr Tanzausdruck auf einer engen Verbindung mit ihrem musikalischen Gefühl basiert.

Ihr Repertoire besteht aus Schleiertanz, Trommelsolo, Tanz mit Isis Flügel und Säbeltanz.

REMMY CANEDO

ist ein digitaler Alchemist, der mechanische Wellen in experimentelle elektronische Kunst umwandelt. Er studierte Komposition und Computermusik an der Universität in
Chile bei Jorge Pepi Alos (Bachelor), Musikhochschule Stuttgart bei Marco Stroppa und später bei IRCAM bei Hector Parra. Seit 2006 komponiert er Musik, audiovisuelle Werke und interaktive Installationen für Instrumente, Gesang und Multimedia. 2012 beginnt er zusammen mit Tobias Hartmann mit der Produktion von audiovisuellen Installationen, aus denen das AVAF-Kollektiv (AudioVisualArtFabrik) für interaktive Kunst hervorging, das den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Lanxess-Kompositionen
beim

Acht Brücken Festival in Köln gewann. Seine Arbeiten wurden auf verschiedenen Festivals, Galerien und Orten auf der ganzen Welt präsentiert. Außerdem arbeitet er als Computer-musikdesigner. Seit 2012 Leiter des Reactive Ensemble, einem Ensemble, das sich auf Computermusikdesign und Live-Elektronik zur Interpretation, Erhaltung und Erweiterung von Multimedia-Kunst und elektronischer Musiktradition spezialisiert hat. 2019 gründete er das „Internationales Digitalkunst Festival“, eine offene Veranstaltung für die Ausstellung von Medienkunst, die das traditionelle Konzept des Festivals und die Art und Weise, wie Kunst präsentiert und wahrgenommen werden sollte, überdacht.

canedo_bw_hd.jpg
 
 
Anmari Portrait.jpg

ANMARI MËTSA YABI WILI  

Wohnhaft in Basel/Schweiz initiiert sie seit 1987, nach Erlangen des Musikpreises der Kiefer-Hablitzel-Stiftung vorerst als Pianistin ihre Projekte durchwegs mit avantgardistischem, interdisziplinärem und grenzendurchbrechendem Charakter. Ab 1990 bis hin zur aktuellen Zeit entwickelt sie sich über den Weg als Komponistin, Performerin mit oder ohne Stimme und als visuelle Künstlerin zur Konzeptkünstlerin, worin alle ihre früheren Stationen immer wieder zum Ausdruck kommen. Zusammenarbeit mit Radios und Fernsehen, Alex Buess, Karin Dornbusch, Saskia Edens, Sonja Feldmeier, Aleksander Gabrys, Charlotte Hug, Nina Iseli, Junghae Lee, Eung Kwang Lee, Heinrich Lüber, Ernesto Molinari, Niki Neecke, Pauline Oliveros, Younghi Pagh-Paan, Kaija Saariaho, Marianne Schröder, Shazeb Arif Shaikh, Alex Silber, Malwina Sosnowski, James Tenney, Alex Waterman, Lotta Wennäkoski, Katharina Weber, Jürg Wyttenbach, Iannis Xenakis, Aline Zeltner u.A. Nach den Studien, vorerst bei Jürg Wyttenbach in Basel, unterrichtet sie 1987 bis 2003 an der Musik Akademie Basel und während zwei Jahren leitet sie die Opern Werkstatt der Musik Akademie Basel.

1998 gründet sie das Ensemble LE DONNE IDEALI mit Projekten wie Pauline Oliveros Portrait, KOREAexchange, ScAnDiNaViAnCoOkIeS. Ab 2002 folgt syndromics-variation-band, mit Werken von Alex Buess, Conlon Nancarrow, Iannis Xenakis, Pauline Oliveros und Anmari Mëtsa Yabi Wili etc. Syndromics-variation-band stellt zu Beginn einen Schnittpunkt der Tätigkeit rundum/mit/neben LE DONNE IDEALI dar und entwickelte sich neben Solo-Performing zu einem eigenständigen Ausdrucksmittel. 2009, nach 3-jährigem Exil in Lima-Peru mit dem Projekt ¡SI-TE QUIERO con MËTSA YABI y sus DRIVINGSOUNDS und intensivierung der visuellen Disziplinen, gründet sie d r i v i n g s o u n d s & a r t s , um alle ihre verschiedenen Disziplinen in ein Gefäss binden zu können.
Ihre Aktivitäten bewegen sich in den Städten und Kultur-zentren Europas, Nord-/Süd-Amerikas und Indiens. Sie lebt und arbeitet an ihrem Produktionsplatz LORIN, ihr selbst umfunktioniertes Frachtschiff, welches sich fortschreitend zu einem eigenen Projekt entwickelt! Co-Präsidentin FMD, ForumMusikDiversität seit 2019.